Die ersten Flaschen sind gefüllt: Der neue Jahrgang des VDP-Weingutes Prinz von Hessen

FRANKFURT AM MAIN, 15. Juni 2020 (w&p) – Scheurebe, Rosé, Weißburgunder, Riesling classic und Riesling trocken – das sind die ersten vielversprechenden Tropfen, die jetzt im Rheingauer Weingut Prinz von Hessen gefüllt wurden. „Wir haben uns extra ein bisschen Zeit gelassen“, sagt Weinguts-Direktorin Bärbel Weinert, „und den Wein länger auf der Hefe liegen gelassen, damit unsere Weine auch wirklich Tiefe und Geschmack bekommen.“ Und das Ergebnis kann sich sehen, beziehungsweise schmecken lassen – allein schon die Gutsweine (Ortsweine und Große Gewächse werden traditionell später abgefüllt) beweisen eindeutig, dass der Wein aus dem Jahrgang 2019 herausragend ist.

Obwohl: Die Lese in den Weinbergen war vor dem Hintergrund des Dauerregens im September und den zum Teil Hitzerekordverdächtigen Tagen im Juni und Juli mit oft 40 Grad nicht immer einfach. „Wir sind aber noch mal mit einem blauen Auge davongekommen“, so Bärbel Weinert. Das Team in den Weinbergen habe relativ früh mit der Lese begonnen, nachdem in den Monaten und Wochen vorher immer wieder Triebe aus den Weinstöcken herausgeschnitten worden waren, um durch diese „positive Reduktion“ den restlichen Trauben mehr Intensität zu geben. Herausgekommen ist ein „leiser, feiner Jahrgang“, so die Weinguts-Direktorin mit „glockenklaren“ Weinen.

Die einzelnen Weine im Überblick

Rosé feinherb (12,5 %, 6,1 Säure, 12,7 Restzucker)
Hier melden sich Aromen von Waldbeere, Sauerkirschen und Himbeere und machen aus dem Rosé, der aus Spätburgunder und dem farbintensiven Merlot hergestellt wurde, einen „easy drinking“ Wein – übrigens nicht nur für Frauen. „Unseren Rosé mögen vor allem die männlichen Kunden“, so Bärbel Weinert. Er bietet sich als Essensbegleiter für gesellige Grillabende und Barbecue-Gerichte an, kann aber auch zum Dessert oder als Solo-Wein serviert werden. Laut Weinert „einfach ein Allrounder“.

Weißburgunder (11,5 %, 7,2 Säure, 7,2 Restzucker)
Dieser Wein hat einige Zeit im Holzfass gelegen und präsentiert sich darum mit einem wunderbaren Schmelz, der der Leichtigkeit der Weißburgunder-Traube einen schönen Halt gibt. Er kann als Solo-Wein ebenso gereicht werden, passt aber auch als universeller Essensbegleiter und hält sogar einem Pasta-Gericht mit Sahnesauce Stand.

Riesling classic (11,5 %, 8 Säure, 13,2 Restzucker)
Dies ist der absolute Lieblingswein der „Prinz von Hessen“-Stammkundschaft. Er schmeckt nach Aprikose und Pfirsich und sorgt durch seinen feinen Säureanteil für „eleganten Trinkfluss“. Weinert: „Auch dieser Wein bietet sich als exzellenter Essensbegleiter zu allen Gerichten an.“

Riesling trocken (11,5 %, 7,9 Säure, 8,2 Restzucker)
Ein klarer, frischer, eleganter und präziser Wein – genau so muss ein Riesling aus dem Rheingau schmecken. Die Säure ist gut eingebunden, man schmeckt ein paar grüne Aromen wie frischen Apfel oder Gräser, die aber nicht dominant sind. Bärbel Weinert: „Speziell bei diesem Wein merkt man unseren tiefgründigen Lehm-Lößboden, der für die würzige Aromatik sorgt.“

Scheurebe (11 %, 7 Säure, 9,6 Restzucker)
Diese mehr als 100 Jahre alte Rebsorte hat in den letzten Jahren ein Revival vor allem bei der jüngeren Wein-Kundschaft erlebt. Grund sind vor allem die Fruchtaromen dieses Bukett-Weines und der oft etwas geringere Alkoholgehalt. So modern sich die Scheurebe seit einiger Zeit präsentiert, so traditionell wird sie im Weingut Prinz von Hessen ausgebaut. Grund: Heinz Scheu, Sohn des Erfinders der Scheurebe Georg Scheu, war bis 1969 Betriebsleiter im Weingut Prinz von Hessen und hat die Erfindung seines Vaters in den Weinbergen gehegt und gepflegt. Im aktuellen Jahrgang 2019 zeigt sich die „Scheu“ aus Johannisberg extravagant, aber mit den klassischen Fruchtaromen. Weinert. „Ein feiner Aperitif-Wein.“

Info: Alle Gutsweine kosten pro Flasche 9,60 Euro. Neben der Abholung direkt im Weingut ist auch die Bestellung über den Online-Shop möglich: www.vinothek-prinz-von-hessen.de.

Über das Weingut Prinz von Hessen
In Johannisberg im Rheingau liegt das Weingut Prinz von Hessen, das Philipp Landgraf von Hessen 1957 erwarb und ins Portfolio der Hessischen Hausstiftung aufnahm. Sein Markenzeichen ist das Familienwappen: der rot-weiß gestreifte Löwe von Heinrich I. Das von Direktorin Bärbel Weinert geführte Weingut ist Mitglied im Verband der Prädikatswinzer (VdP) und zählt zu den bedeutendsten Riesling-Herstellern Deutschlands. Es bestockt rund 47 Hektar, davon mehr als 90 Prozent mit Riesling, in den berühmten Lagen Johannisberger Klaus, Winkeler Hasensprung, Winkeler Jesuitengarten und Winkeler Dachsberg. Jedes Jahr werden drei Große Gewächse präsentiert. Zahlreiche Auszeichnungen reflektieren das hervorragende Qualitätsniveau der Weine, etwa bei der International Wine Challenge (IWC) oder dem Decanter Award. Mehr Informationen unter www.prinz-von-hessen.de.

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